Gegen die Betriebsblindheit – insanelygreat lernt…

Wenn im Netz wieder einmal eine neue Programmiersprache gehyped wird erwische ich mich immer öfter dabei zu antworten: „Wozu braucht man das? Mit C kann man auch alles programmieren“. Die Flüche meines Kollegen bei der Portierung von Python 2 nach Python 3 entlocken mir gerne ein mal ein: „Die C Stanadardlibrary hat ja seit 1822 die gleiche API“ (ja, ich weiß das stimmt auch nicht wirklich). Manchmal dagegen staune ich wie kompliziert ich es mir bei der gemeinsam gepflegten Python Codebase manchmal mache weil ich Python programmiere als wäre es C und die Möglichkeiten der Sprache gar nicht richtig nutze.poker

Diese zunehmende Betriebsblindheit brachte mich zu dem Vorsatz mir 2016 jeden Monat eine neue Sprache anzuschauen und darüber zu bloggen. Von „lernen“ kann in der kurzen Zeit nur beschränkt die Rede sein, wenn mir was gefällt werde ich da aber hoffentlich auch länger dranbleiben. Als erste Sprache habe ich Haskell gewählt weil das einerseits zur Zeit die hippe Sprach du Jour zu sein scheint und weil ich andererseit mit funktionaler Programmierung noch nie zu tun hatte und das hoffentlich mal was ganz Anderes ist.

Die Auswahl der Sprache für den jeweils folgenden Monat möchte ich aber über eine kleine Umfrage euch überlassen. Ich hoffe das klappt.

Welche Sprache soll ich im Februar 2016 lernen

  • Rust (19%, 9 Votes)
  • Erlang (19%, 9 Votes)
  • COBOL (13%, 6 Votes)
  • Ruby (10%, 5 Votes)
  • Smalltalk (6%, 3 Votes)
  • Scala (6%, 3 Votes)
  • Swift (4%, 2 Votes)
  • R (4%, 2 Votes)
  • Common Lisp (2%, 1 Votes)
  • Prolog (2%, 1 Votes)
  • Elixir (2%, 1 Votes)
  • TypeScript (2%, 1 Votes)
  • Ada (2%, 1 Votes)
  • PHP (2%, 1 Votes)
  • F# (2%, 1 Votes)
  • Perl (2%, 1 Votes)
  • Go (2%, 1 Votes)
  • Postscript (0%, 0 Votes)
  • Kotlin (0%, 0 Votes)
  • Scheme (0%, 0 Votes)
  • OCaml (0%, 0 Votes)
  • Idris (0%, 0 Votes)
  • Groovy (0%, 0 Votes)
  • D (0%, 0 Votes)
  • Clojure (0%, 0 Votes)

Total Voters: 48

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Warum ich keinen Desktop-Mac mehr habe

Nach über einem Jahr habe ich mich entschlossen mein Blog mal wieder zu entstauben. Dieses Jahr werde ich mehr schreiben da für mich 2016 das Jahr der Aufarbeitung liegengebliebener Dinge werden soll. Den Anfang macht ein kurzer Abriss zum Thema Mac.

Kurz gesagt, der Mac scheint bei mir auf dem absteigenden Ast. Ich mag OS X nach wie vor sehr wegen seiner vielen kleinen Features die das Arbeiten leichter machen. Leider scheint sich bei Apple gerade eine gewisse Schlampigkeit was die Softwarequalität anbelangt einzustellen – discoveryd lässt grüßen. Mein Hauptrechner ist nach wie vor das 11″ MacBook Air, den iMac 27″ late 2009 habe ich dagegen verkauft.

Einer der Gründe ist war Abkündigung von Aperture die mich dazu zwang auf Lightroom umzusteigen. Die Lizenz für Lightroom gilt sowohl auf dem Mac als auch unter Windows was mich dazu verleitete Lightroom auf meinem Ende 2014 selbst zusammengebauten PC zu testen. Der Preformanceunterschied zum angejährten iMac war gewaltig, so dass ich meine Fotos irgendwann auf den PC umzog. Den iMac habe ich nur noch selten verwendet und als sich eine günstige Gelegenheit bot habe ich ihn verkauft.

Ich hatte eigentlich vor einen Nachfolger zu beschaffen da Windows schon etwas eklig ist aber es kam anders. Apple liefert schlicht kein passendes Modell mehr. Ich wohne ziemlich auf dem Land; bis zum nächsten Apple Store sind es 160 km. Folglich habe ich keinerlei sinnvolle Möglichkeit Support für meinen Rechner in kurzer Zeit zu bekommen. Daher ist zumindest die Austauschbarkeit von RAM und Festplatte ein Muss (von den Spezialformaten der Festplatten will ich erst gar nicht anfangen). Bei meinem alten iMac musste ich dafür auch schon mit dem Saugnapf die Frontscheibe entfernen, aber es war möglich. Beim aktuellen Modell muss man dagegen die verklebte Scheibe aufbekommen was mir dann noch zu gefährlich war bei einem Rechner der weit über 2000 Euro kostet. Ein Blick auf den Mac mini zeigt, dass auch hier die Platte nicht ohne großes Gefummel wechselbar ist. Der zuletzt 2013 aktualisierte Mac Pro ist einfach nur eine Lachnummer.

Schlussendlich haben die startk gestiegen Preise und die nicht mehr vorhandener Reparierbarkeit dazu geführt dass Windows das kleiner Übel ist.

Gardasee – Tag 2 – Tremalzo

Nach einer erstaunlich erholsamen Nacht im Zelt ging es heute um 9:30 mit Luca’s Shuttle zum Tremalzopass. Ich staunte nicht schlecht dass dieses Mal gleich zwei große Busse mit Anhänger fuhren. Letztes Jahr war es nur einer. Gut gelaunt wie immer unterhielt Luca die bunt zusammengewürfelte Gruppe mit Bikevideos, Musik und Gesangseinlagen.

Oben angekommen konnte ich bei bestem Wetter die großartige Fernsicht genießen. Der Wind war wieder recht frisch. Nach der Durchquerung des stockdunklen Tunnels auf der Passhöhe erstreckten sich die unzähligen Kehren der Schotterstraße unter mir die ich auch sofort unter die Reifen nahm. Meine neue Bremse erwies sich ein weiteres Mal als ausgesprochen standfest – ein guter Kauf. Auch auf dieser Seite des Bergs gab es wunderbare Fernblicke. Der in der Ferne sichtbare See zeigte, dass noch eine ganze Menge Trailspaß vor mir lag.

Am Rifugio Alpini am Passo Nota machte ich eine kurze Rast und genoss ein Panino mit leckerem Almkäse. Positiv hervorzuheben ist die Parkmöglichkeit, die auch für Bikes mit „richtigen“ Reifen geeignet ist. Die Kanone vor dem Rifugio erinnerte mich wieder einmal traurig daran, dass die großartigen Trails am Gardasee nicht von durchgeknallten italienischen Downhillern angelegt wurden sondern ursprünglich zum größten Teil Militärwege aus dem Ersten Weltkrieg sind.

Frisch gestärkt ging es über einige garstige Gegenanstiege zum Passo Guil. Unterwegs begegneten mir immer mehr Biker, die die Tour in Bergaufrichtung fuhren und Wanderer. Insgesamt war es heute ziemlich voll. Am Einstieg zum Sentiero 422 wählte ich wie letztes Jahr die leichtere, linke Variante da ich schon wusste, dass es auch diese in sich hat. Ziemlich erstaunt war ich, dass zahlreiche Hardtailfahrer und sogar ein Vater mit seinen zwei kleinen Töchtern auf diesem Trail unterwegs waren – mehr stolpernd als schiebend. Vielleicht solle man Tourenbeschreibungen in Zukunft anders verfassen.

Je weiter ich fuhr desto loser und rutschiger wurde der Weg – ich glaube hier hat sich im Vergleich zum letzten Jahr noch einiges gelöst. Meine Beine wurde auch zusehends müder so dass ich froh war den Karrenweg oberhalb von Pregasina zu erreichen. Von hier aus ging es über die Ponalestraße zurück nach Riva. Unterwegs konnte ich noch einen weiteren Trail antesten, der eine Alternative zur recht vollen Ponalestraße darstellt. Mit meiner Konzentration war es aber nicht mehr weit her so dass ich mir diesen fürs nächste Mal vormerkte.

Morgen soll es angeblich regnen. Ich hoffe das bewahrheitet sich nicht.

Gardasee – Tag 1 – Banana Way

Da sich der „Sommer“ 2014 in den letzten Wochen wieder von seiner kalten und nassen Seite zeigte bin ich kurzentschlossen an den Gardasee geflüchtet. Meine Zweifel wegen des Wetters (3,5 Grad und Schnee am Arlbergpass, 8 Grad und Regen am Brenner) stellten sich zum Glück als unbegründet heraus. Bei angenehmen 25 Grad bezog ich meinen Platz auf dem Campingplatz. Für den Aufbau des Zelts war keine Zeit mehr, ich wollte schließlich schnell auf den Trail.

Von Torbole aus fuhr ich den bekannten Anstieg Richtung Altissimo auf Straße und Karrenwegen hinauf. An der bekannten Aussichtsstelle mit der jetzt nicht mehr krummen Bank machte ich kurz Pause um den aufkommenden Hunger zu bekämpfen. Den Sentiero Della Pace ließ ich heute links liegen da ich heute eine alternative Aufwärmrunde probieren wollte den Banana Way.

Nur eine Kehre weiter an der Malga Zures bog ich auf den breiten Weg hinter der Schranke ab. Umschwirrt von Schmetterlingen rollte ich die ersten flüssigen Meter so dass ich mich schon fragte ob das ein richtiger Gardaseetrail ist. Schon nach kurzer Zeit wurde ich aber eines Besseren belehrt, der Trail wurde steiler und felsiger mit Stufen und losen Steinen so dass ich auch die Ellbogenprotektoren anlegte. Eine gute Idee, denn schon wenige Meter nach der ersten Fotopause lag ich zum ersten Mal auf dem Trail. Nach dem Aufsteigen nicht richtig auf dem Pedal gestanden, kurz unaufmerksam gewesen und schon war das Vorderrad weggerutscht. Mit Sturzsicherung hätte ich mich noch ein paar Stellen mehr getraut, vielleicht beim nächsten Mal.

Weiter unten mündete der Trail auf den bekannten Val de Diaol Trail aka. Skull mit seinen schrägen Steinplatten und viel losem Schutt. Im losen Material kam ich dieses Mal besser klar, da ich etwas schneller fuhr und darum nicht so tief einsank. Im flacheren unteren Teil konnte ich zum Teil sogar im Trackstand eine Linie suchen und diese dann sauber abrollen statt nur grob zu zielen und das Fahrwerk machen zu lassen. Am Steinbruch von Nago angekommen zog ich die Protektoren aus und fuhr nach Torbole zurück.

Die Laufräder

Lang ist es her seit dem letzten Update und das Bike ist auch längst fertig aber ich will trotzdem im Ablauf des Aufbaus weitererzählen.

Bei den Laufrädern habe ich mich dazu entschlossen klassische Laufräder selbst einzuspeichen. Die Gründe dafür sind im wesentlichen:

  • Ich habe gute Erfahrungen mit selbst eingespeichten Laufrädern am Hardtail gemacht. (Ich kann das einigermaßen und im Vergleich zu jemand der das macht um Geld zu verdienen hab ich alle Zeit der Welt und kann sehr sorgfältig arbeiten.)
  • Die Ersatzteilversorgung ist im Vergleich zu Systemlaufrädern simpel und überall zu haben. Ein Urlaub kann so nicht an einer gebrochenen Speiche scheitern.
  • Ich kann das Design der Laufräder genau so machen wie ich das haben will.

Bei den Zutaten habe ich mich für bewährte, einigermaßen leichte Teile entschieden. Messerspeichen wollte ich nicht haben, da diese beim alten Bike beim zentrieren zum verdrehen neigten.

  • Naben: tune King MK und Kong X-12 (rot)
  • Felgen: Stan’s Notubes Flow EX
  • Speichen: Sapim D-Light
  • Nippel: Sapim Alu (rot)

Statt lang und breit zu erzählen wie das Einspeichen abgelaufen ist habe ich lieber ein kleines Zeitraffervideo gemacht. (Ich bitte die nicht ganz zeitgemäße Qualität zu entschuldigen)

Die ersten Teile

Obwohl ich noch nicht alle Teile beisammen habe konnte ich es nicht lassen die ersten Dinge anzuschrauben. Zunächst habe ich den Umwerfer angebaut. Nichts spannendes, ein Deore XT Umwerfer für 9-fach (FD-M 770E) mit E-Type Befestigung am Tretlager. Eigentlich bin ich ja kein Fan dieser Bauform, genauer gesagt der Top-Swing-Bauform, da ich beim Scott öfters das Problem mit Steinen hatte, die oben reingeflogen sind und den Umwerfer verklemmt haben. Mit einem altmodischen Down-Swing-Umwerfer kann das nicht passieren. Aber so sei es.

Für einen 3×9 Antrieb habe ich mich übrigens entschieden, weil ich einerseits meine teure XTR-Kurbel vom Scott wieder verwenden wollte und mir andererseits bewährte Technik mit bezahlbaren Ersatzteilpreisen zusagt. Die neuen, aus einem Block gefrästen, Kassetten von SRAM sind in dieser Hinsicht ein großer Rückschritt.

Danach kam das ausgebaute Innenlager vom Scott an die Reihe. Ich habe das Gewinde mit einer Portion wasserfestem Bel-Ray Fett versehen da man hier ja möglichst nie etwas warten will. Das Lager ging ziemlich stramm rein, aber hat am Ende doch gepasst. Da das 601 ein breites Tretlagergehäuse hat musste ich keine Distanzringe einbauen.

Als nächstes kam die Kettenführung an die Reihe. Ich habe die vorgesehene Syntace SCS II gleich mit dem Rahmen gekauft. Die Ankündigung auf der Syntace Website lautet „Teuer aber gut“. Happig teuer ist sie mit 122 Euro für ein Bisschen Alu und einen Kunststoffblock auf jeden Fall gewesen. Ob sie gut ist wird sich zeigen. Zur Befestigung sind zwei Gewinde am Rahmen vorhanden die mit Plastikschrauben verschlossen sind. Hier schraubt man die Kettenführung mit zwei „Kettenblattschrauben“ an. Es war alles sehr passgenau, so wie man sich das wünscht.

Der Gabel widme ich einen extra Beitrag. Bis dann.

Der Rahmen

Bei der Suche nach dem Rahmen für das perfekte Bike gab es für mich eigentlich schon länger kaum eine Alternative zum Liteville 601. Kein anderer Hersteller leistet sich einen solche Detailverliebtheit. Eine kurze Probefahrt auf der Eurobike 2011 bestätigte, dass dies das Wunschbike sein muss. Als dann Anfang August das 601 Mk2 im Mountainbike Magazin auftauchte war die Entscheidung gefallen.

Ich fuhr also zum nächstgelegenen Liteville-Händler, in meinem Fall die Radstation Lindau. Dort konnte ich nochmals mehrere 601 der ersten Generation probefahren um die korrekte Rahmengröße zu ermitteln. Wie erwartet wurde es Größe L. Jörg meinte, dass der Rahmen wohl in 4-6 Wochen lieferbar sein würde, so dass ich ihn noch diese Saison fahren können würde – perfekt. Also bestellte ich einen Rahmen in Größe L und ging meines Weges.

Was in den nächsten Monaten folgte war eine Odyssee des Wartens. Liteville war mir schon aus diversen Forenberichten nicht gerade als Wunder an Termintreue bekannt und so dachte ich mir nichts dabei als die angekündigten 6 Wochen ohne einen Anruf verstrichen. Nach 8 Wochen hab ich dann mal nachgefragt und Jörg teilte mir mit, dass es wohl doch noch länger dauern würde. Noch im Oktober sollte der Rahmen da sein. Schlussendlich wurde es aber Dezember und ich kann jedem potentiellen Litevillefahrer nur raten vieeeeeel Zeit mitzubringen.

Nun aber zur Sache, hier ist es das gute Stück.

601_Rahmen

Der Rahmen begeistert mich jedes Mal wenn ich ihn in die Hand nehme auf’s Neue. Es sind viel keine Details die den Unterschied machen, angefangen bei der robusten, mattschwarz eloxierten Oberfläche über die aufgelaserten Drehmomente für alle Schreiben bis zur mit einer Schraube gegen Verdrehen gesicherten Sattelklemme. Die Details werde ich im Laufe des Zusammenbaus sicher noch genauer zeigen.

Projekt perfektes Bike

Schon einige Zeit spiele ich mit dem Gedanken mir mal wieder ein neues Bike anzuschaffen. Vielleicht stellt sich die Frage warum, denn mein aktuelles Bike, ein Scott Ransom LTD, ist auch nach aktuellen Maßstäben noch sehr brauchbar. Die Gründe lassen sich grob in folgende Kategorien einteilen:

  • Gesamtkonzept: Die Hinterbaufederung des Ransom ist extrem vielfältig einstellbar, der dafür erforderliche Aufwand ist aber groß und man trifft nur selten eine wirklich gute Einstellung. Viele Möglichkeiten wie die zuschaltbare Plattform des Dämpfers hab ich nicht wirklich genutzt.
  • Anlenkung des Dämpfers: Der Hinterbaudämpfer wird beim Ransom über eine Wippe angelenkt, die die am Hinterbau eingebrachte Kraft um 180 Grad zum Dämpfer umlenkt. Das Lager dieser Wippe ist prinzipbedingt sehr hohen Käften ausgesetzt was bei mir trotz meines sehr verhaltenen Fahrstils zu einem gebrochenen Lager geführt hat.
  • Dämpfer: Der Dämpfer des Ransom ist ein ausgesprochen komplexes Objekt das zu dem speziell für dieses Bike angefertigt wurde. Man ist was den Service anbelangt also auf einen Anbieter festgelegt und wenn der Hersteller keine Ersatzteile mehr liefern mag ist man im Falle eines Defekts aufgeschmissen. In der Praxis noch störender ist, dass der Dämpfer mit an die 30 bar Druck betrieben wird. Außer der Dämpferpumpe von Scott gibt es nur eine von BBB die diesen Druck liefern kann. Ist man mit mehren Leuten auf Tour muss man also immer seine eigene Pumpe dabei haben und kann sich nur schlecht eine von jemand anderem ausborgen. Zu dem ist es bei den hohen Drücken sehr schwer den richtigen Druck einzustellen. Ein winziger Hub an der Pumpe bedeutet of schon 1-2 bar mehr und genaues Ablassen von Druck kann man komplett vergessen.
  • Praxistauglichkeit: Neben der Probleme mit der Praxistauglichkeit des Dämpfers hat auch der Rahmen seine Tücken. Carbon ist sicherlich ein tolles Material das dabei hilft das Gewicht klein zu halten aber es hat auch seine Nachteile. Diese sind vor allem an den Übergangsstellen zu anderen Bauteilen, in diesem Fall beim Sattelrohr. Hier ist beim Ransom eine Aluhülse verbaut, die den exakten Durchmesser sicher stellen soll, da sich dieser wohl nicht so einfach in Carbon herstellen lässt. Das führte in meinem Fall zu nicht abstellbaren Knacksgeräuschen und auf Grund der geringen zulässigen Klemmkraft habe ich die Stattelstütze nur mit Hilfe von Haftpaste so fixiert bekommen dass sie während einer Tour nicht reinrutscht.
  • Ego/Technikaffinität: Ich gebe zu ich leide an einer (auch berufsbedingten) Technikaffinität und habe gerne den neusten Stand der Technik. In meiner schon recht langen Bikerkarriere habe ich mir eine ordentliche Portion Detailverliebtheit und eine ganz spezielle Meinung zu vielen Dingen rund ums Bike zugelegt und auch das trägt zur Entscheidung für ein neues Bike bei.

Bei der Entscheidung kaufen oder selbst aufbauen fiel meine Entscheidung dieses Mal auf den Selbstaufbau, da ich wie gesagt zu vielen Dingen eine ganz spezielle Meinung habe und hier jedes Detail gleich so machen kann wie ich es will. Ich werde im Lauf der nächsten Zeit öfter mal über den Fortschritt des Aufbaus berichten.

Hallo Welt!

Endlich bin ich dazugekommen auch mal ein Blog aufzusetzten. Ich habe mich entschieden alle Themen in ein Blog zu klatschen und die Kategorien von WordPress zu nutzen. In Kürze gibt’s dann die ersten Artikel. Seid gespannt und bleibt dran.